Walnussbaum

Ein Walnussbaum bereichert jeden Garten

 

 

Jemand, der in seinem Garten nicht nur Obst und Gemüse ernten möchte, sondern Wert auf etwas Besonderes legt, sollte sich einen Walnussbaum anschaffen. Allerdings ist dieses Gewächs nicht für kleine Gärten geeignet, da es immerhin bis zu 30 Meter hoch werden kann. Das lässt sich jedoch durch geeignete Schnittmaßnahmen verhindern. Und auch die Tatsache, dass er sehr langsam wächst, dürfte die Entscheidung für diesen Baum erleichtern.

 


Vorkommen und Aussehen


Der Juglans regia, so lautet sein lateinischer Name, gehört zu der Familie der Walnussgewächse und ist in der freien Natur vorwiegend im Iran und auf der Balkanhalbinsel zu finden. In Europa wird er häufig von Hobbygärtnern oder in öffentlichen Anlagen gepflanzt. Die Blätter ähneln in gewisser Weise denen der Kastanie; sie sind ebenfalls geteilt und unpaarig gefiedert. Allerdings haben sie kleinere Ausmaße als die Kastanienblätter. Die Rinde des Walnussbaumes zeigt bereits in jungen Jahren Risse, was ihm ein interessantes Aussehen verleiht. Seine Wurzel wird als Pfahlwurzel bezeichnet, da sie wie ein Pfahl tief in die Erde geht. Das mag mit daran liegen, dass er in seiner trockenen Heimat sonst nicht mit genügend Wasser versorgt wird. Der Walnussbaum kommt durchaus mit langen Trockenperioden aus. Die Wurzeln liegen so tief, dass sie auch dann imstande sind, den Baum zu versorgen.

 

Der Nussbaum ist einhäusig, und dies bedeutet, dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Möchte man Nüsse ernten, sollte man entweder einen Nachbarn mit einem geeigneten Baum zur Bestäubung haben oder man muss selbst zwei Bäume im Garten anpflanzen. Die weiblichen Blüten erscheinen im April bis Mai und stehen in Dreierpaaren am Ende der jungen Triebe zusammen. Sie sind nicht größer als Bucheckern. Die männlichen Blüten entfalten sich zur gleichen Zeit und sehen ähnlich aus wie die der Birken. Sie hängen schlaff herunter und sind ungefähr vierzehn Zentimeter lang.

 


Verwendung des Baumes


Der Walnussbaum wird nicht nur wegen seiner Früchte geschätzt. Bei den Möbelbauern wird sein Holz gerne verwendet, da es hart und widerstandsfähig ist. Aber auch die Blätter können als Tee zubereitet werden, welcher mit ein wenig Zucker und einem Schuss Zitronensaft sehr gut schmeckt.